Sie sind hier: 
Naturschutzzentrum im Kreis Kleve e.V. > Arbeitsgebiet > 
DeutschNederlands
5.2.2012 : 13:14 : +0100

Im Deichvorland bei Grieth überwiegt die intensive Grünlandnutzung

 

Bereits im Mai sind große Teile des Naturschutzgebiets gemäht - zum Nachteil von vielen Wiesenbrütern wie der Uferschnepfe (siehe Foto), dem Kiebitz oder der Schafstelze.

NSG Deichvorland bei Grieth

Extensiv-Grünland im Deichvorland bei Grieth - wichtiger Rückzugsraum vieler Wiesenbrüter in einer intensiv genutzten Agrarlandschaft.

 

Das Naturschutzgebiet Deichvorland bei Grieth erstreckt sich entlang des Rheins von der Ortschaft Grieth bis auf Höhe von Emmerich über eine Länge von rund 11 km. Es wurde 1995 unter Schutz gestellt und hat eine Größe von etwa 450 ha. Der überwiegende Teil des Gebiets wird als Grünland genutzt und intensiv bewirtschaftet. Nur ca. 66 ha werden extensiv bewirtschaftet. Vor allem auf diesen Flächen  konzentrieren sich bedrohte Wiesenvögel wie Rotschenkel (in NRW vom Aussterben bedroht), Uferschnepfe (in NRW stark gefährdet), Kiebitz (in NRW gefährdet) sowie Schafstelze und Wiesenpieper (beide in NRW gefährdet).