Sie sind hier: 
Naturschutzzentrum im Kreis Kleve e.V. > Arbeitsgebiet > 
DeutschNederlands
5.2.2012 : 13:12 : +0100

Der Griethausener Altrhein im FFH-Gebiet Salmorth

Griethhausener Altrhein
Griethhausener Altrhein

 

Am Griethhausener Altrhein nutzen insbesondere Watvögel, aber auch Gänse und zahlreiche Wasservögel die wenigen noch unverbauten Uferbereiche.

Durch die Uferbefestigung durch Steinsatz und Holzverbau und seine Nutzung als Bundeswasserstraße hat das Gewässer viel von seinem öklogischen Wert eingebüßt.

FFH-Gebiet NSG Salmorth, nur Teilfläche (Kennziffer DE-4102-302)

Das FFH-Gebiet Salmorth (Kennziffer DE-4102_302) stimmt in großen Teilen mit dem Naturschutzgebiet Salmorth überein. Es ist ein ca. 12 qkm großer Gebietskomplex zwischen Rhein und Griethausener Altrhein mit den im Deichhinterland gelegenen Rinderschen Kolken. Das Gebiet ist überwiegend grünlanddominiert, weist aber auch noch wertvolle Strukturen einer Aue auf. Hierzu zählen Weichholzauenwald, Altarme, Schlammbänke und Kolke ebenso wie vereinzelte Blänken und Flutrinnen.

Neben seiner internationalen Bedeutung für Vögel ist das Gebiet auch Lebensraum des seltenen Kammmolches. Diese FFH-Art besiedelt noch in größerer Zahl Kolke und Blänken sowie die Verlandungszonen der Röhrichtbereiche auf Salmorth.

Vorrangiges Entwicklungsziel für das Gebiet ist die Erhaltung und Optimierung der Auenlandschaft durch Sicherung der natürlichen Überflutungsdynamik. Die Entwicklung von Hartholzauenwald und die Extensivierung der Grünlandnutzung sind weitere Teilziele.

Kolke wie dieser sind ein wertvoller Lebensraum für den Kammmolch im FFH-Gebiet Salmorth