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Naturschutzzentrum im Kreis Kleve e.V. > Arbeitsgebiet
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11.9.2010 : 2:05 : +0200

Gefährdete Schwimmblattpflanzen zeichnen das Hagener Meer aus

Als besondere Arten wachsen die Weiße Seerose (Nuphar alba) und der Froschbiss (Hydrocharis morsus-ranae), die in Nordrhein-Westfalen beide gefährdet sin.

Froschbiss (Hydrocharis morsus-ranae) - eine botanische Rarität am Hagener Meer
Froschbiss (Hydrocharis morsus-ranae) - eine botanische Rarität am Hagener Meer

Der Dünenrest beherbergt seltene Spezialisten

Auf dem kleinen Dünenrest am Hagener Meer halten sich bis heute einige trockenheitstolerante Arten, die in Nordrhein-Westfalen gefährdet sind, wie die Frühlings-Haferschmiele (Aira praecox), die Sand-Segge (Carex anrenaria), der Frühlings-Spark (Spergula morisonii) oder der Bauernsenf (Teesdalia nudicaulis).

Dünenrest am Hagener Meer
Dünenrest am Hagener Meer

FFH Gebiet NSG Sonsfeldsches Bruch, Hagener Meer und Düne, mit Erweiterung (Kennziffer DE-4204-305)

Hagener Meer mit Röhricht- und Schwimmblattvegetation
Hagener Meer mit Röhricht- und Schwimmblattvegetation

Dieses FFH-Gebiet entspricht in weiten Teilen dem NSG Sonsfeldsches Bruch, Hagener Meer und Düne. Es umfasst einen Ausschnitt der ehemaligen Rheinaue nördlich von Schloss Bellinghoven mit einer Rheinaltwasserrinne an der Niederterrassenkante und wird geprägt von feuchten Hochstaudenfluren sowie begleitendem Grünland und einem kleinen Dünenrest im Nordosten. Ebenfalls von zentraler Bedeutung ist das Altwasser mit seiner ausgeprägten Schwimmblatt-Vegetation.

Als Biotopkomplex ist das Gebiet für den unteren Niederrhein ein repäsentativer Auenbereich mit Altwasser und typischer Verlandungsvegetation sowie feuchten Hochstaudenfluren. Der Auenkomplex ist Lebensraum für verschiedene Fledermausarten (u.a. Wasserfledermaus).

Das Entwicklungsziel ist die Erhaltung und Optimierung des Altarms, die extensive Nutzung der umliegenden Grünlandflächen sowie die Lenkung des Erholungsverkehrs. Das Gebiet ist Teilfläche des EU-Vogelschutzgebiets "Unterer Niederrhein und Trittsteinbiotop in der Nord-Südachse des Rheinauenkorridors.

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