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Gefährdete Schwimmblattpflanzen zeichnen das Hagener Meer aus
Der Dünenrest beherbergt seltene Spezialisten
Auf dem kleinen Dünenrest am Hagener Meer halten sich bis heute einige trockenheitstolerante Arten, die in Nordrhein-Westfalen gefährdet sind, wie die Frühlings-Haferschmiele (Aira praecox), die Sand-Segge (Carex anrenaria), der Frühlings-Spark (Spergula morisonii) oder der Bauernsenf (Teesdalia nudicaulis).
FFH Gebiet NSG Sonsfeldsches Bruch, Hagener Meer und Düne, mit Erweiterung (Kennziffer DE-4204-305)
Dieses FFH-Gebiet entspricht in weiten Teilen dem NSG Sonsfeldsches Bruch, Hagener Meer und Düne. Es umfasst einen Ausschnitt der ehemaligen Rheinaue nördlich von Schloss Bellinghoven mit einer Rheinaltwasserrinne an der Niederterrassenkante und wird geprägt von feuchten Hochstaudenfluren sowie begleitendem Grünland und einem kleinen Dünenrest im Nordosten. Ebenfalls von zentraler Bedeutung ist das Altwasser mit seiner ausgeprägten Schwimmblatt-Vegetation.
Als Biotopkomplex ist das Gebiet für den unteren Niederrhein ein repäsentativer Auenbereich mit Altwasser und typischer Verlandungsvegetation sowie feuchten Hochstaudenfluren. Der Auenkomplex ist Lebensraum für verschiedene Fledermausarten (u.a. Wasserfledermaus).
Das Entwicklungsziel ist die Erhaltung und Optimierung des Altarms, die extensive Nutzung der umliegenden Grünlandflächen sowie die Lenkung des Erholungsverkehrs. Das Gebiet ist Teilfläche des EU-Vogelschutzgebiets "Unterer Niederrhein und Trittsteinbiotop in der Nord-Südachse des Rheinauenkorridors.




