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18.5.2012 : 8:04 : +0200

Feuchtgrünland und seltene Rinderrassen kennzeichnen das NSG Mühlenbruch

Rotvieh (links) und Heckrinder (rechts) beweiden das Feuchtgrünland am Ufer der Niers
Staudenfluren mit Wasserkresse (Rorippa amphibia) und Baldrian (Valeriana officinalis) am sumpfigen Ufer des Mühlenbachs

NSG Mühlenbruch

Extensiv bewirtschaftete Wiesen im NSG Mühlenbruch

 

Das Naturschutzgebiet Mühlenbruch liegt westlich von Goch an der niederländischen Grenze und hat eine Größe von 17,7 ha. Es wurde 1982 unter Schutz gestellt und zeichnet sich durch sein reich strukturiertes Feuchtgrünland aus.

Feuchte, zeitweilig überschwemmte sowie dauernasse Weidelgras-Weiden sind die vorherrschenden Grünlandeinheiten im NSG Mühlenbruch. In Flutmulden sind kleinflächig Flutrasen-Bestände  - teilweise mit Brenn-Hahnenfuß (Ranunculus flammula) - entwickelt. Infolge sehr extensiver Nutzung wachsen stellenweise Rohrglanzgras-Herden, Flatterbinsen und Seggen-Trupps innerhalb der Weideflächen, so dass höhere Vegetationsstrukturen das Feuchtgrünland bereichern.

Die angrenzenden, ungenutzten Uferstreifen werden von Wasserschwaden- und Rohrglanzgras-Röhrichten, von Großseggen-Rieden und feuchten Hochstaudenfluren eingenommen. Bemerkenswert ist das Vorkommen von Rispen-Segge (Carex paniculata), Wiesen-Segge (Carex nigra) und Ufer-Segge (Carex riparia) neben den häufigen Arten Schlank-Segge (Carex gracilis) und Behaarte Segge (Carex hirta).