Der Blick über die Grenze
Derzeit werden Rekultivierungsplanungen und deren naturtouristische Nutzungen in dem skizzierten Gebiet nicht grenzüberschreitend miteinander verbunden, der Blick über die Grenze bleibt oft eingeschränkt. Das möchten die beiden Naturschutzorganisationen "Naturschutzzentrum im Kreis Kleve e.V." und "Stichting het Limburgs Landschap" ändern.
SAND/ZAND
Entwicklung eines integrierten naturtouristischen Handlungskonzepts, ausgehend von Rekultivierungsplanungen und deren Anbindung an natürliche Landschaften
Hintergrund:
Ein Blick in den Grenzraum der erweiterten Region um Weeze, Kevelaer und Bergen zeigt, dass der Umgang mit Abgrabungen und deren Rekultivierung beiderseits der Grenze ein dominantes Thema ist. Dabei fällt auf, dass verschiedene Einzelvorhaben auf deutscher wie auf niederländischer Seite isoliert nebeneinander stehen, obwohl der Umgang mit Rekultivierungsplanungen, deren Ein- und Anbindung in/an natürliche Landschaften und die Folgenutzungen von Abgrabungen ein wichtiger Themenkomplex im Alltagsgeschäft der lokalen Akteure auf beiden Seiten der Grenze sind.
Besonders im Hinblick auf eine ökologisch sinnvolle und nachhaltige naturtouristische Nutzung dieser Gebiete erscheint es sinnvoll, diese in einen größeren Kontext einzubetten. Das Naturschutzzentrum im Kreis Kleve und die Stichting het Limburgs Landschap möchten daher die Möglichkeiten gemeinsamer grenzüberschreitender Planungen ausloten und ein gemeinsames Konzept entwickeln.
Unterstützt wird das Projekt mit Mitteln des Förderprogramms INTERREG IV von der Euregio Rhein-Waal. Weitere Projektpartner sind der Kreis Kleve, die Province Limburg, die Gemeinden Weeze, Stadt Kevelaer und gemeente Bergen sowie die Firmen Siemes Sand und Kiesbaggerei GmbH und Welbers Kieswerke GmbH.
Weitere Informationen zum INTERREG IV Förderung finden Sie auch unter: www.deutschland-nederland.eu
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