Was ist LIFE?

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LIFE ist ein Förderprogramm der EU zur Unterstützung von Umwelt- und Naturschutzprojekten in der Europäischen Union. Durch LIFE+ Natur werden Naturschutzvorhaben gefördert, die der Erhaltung bzw. Wiederherstellung natürlicher Lebensräume und der Populationen gefährdeter wildlebender Pflanzen und Tiere in Natura 2000 Gebieten dienen.
Was ist Natura 2000?

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Natura 2000 ist ein EU-weites Netz von Schutzgebieten zum Erhalt der in der EU gefährdeten Lebensräume und Arten. Hierzu zählen die nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie der EU ausgewiesenen FFH-Gebiete, wie auch die EU-Vogelschutz-gebiete.
Uferschnepfenlebensraum Hetter
Ein Naturschutzgebiet mit internationalem Prädikat.
Seit 1983 ist die Hetter ein wichtiger Bestandteil des Feuchtgebietes internationaler Bedeutung und des EU-Vogel-schutzgebietes „Unterer Niederrhein“. 1992 wurde die Hetter als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Im Jahr 2000 meldete Deutschland die Hetter als FFH-Gebiet (FFH = Flora Fauna Habitat) an die EU-Kommission. Damit gehört die Hetter zu Natura 2000, dem weltweit einmaligen Netzwerk von ökologisch besonders bedeutsamen Gebieten.
Die Hetter ist das einzige Gebiet in Nordrhein-Westfalen, in dem mit Uferschnepfe, Bekassine, Rotschenkel, Großem Brachvogel und Kiebitz noch alle fünf der gefährdeten Feuchtwiesen-Watvogelarten brüten. Hier kommt der landesweit größte Bestand der Uferschnepfe vor.
Zielart Uferschnepfe
Die Bestände der Uferschnepfe sind in der Hetter und in weiten Teilen Deutschlands in den letzten Jahrzehnten deutlich zurückgegangen. Durch Naturschutzmaßnahmen konnte der Hetter-Bestand auf etwa 40 Paare stabilisiert werden. Mehr denn je ist die Hetter heute das landesweit wichtigste Gebiet für die Uferschnepfe. Damit das so bleibt, sollen im Rahmen des LIFE+-Projektes Maßnahmen zur Verbesserung ihres Lebensraums ergriffen werden. Und die Uferschnepfe stellt hohe Ansprüche an ihren Feuchtwiesen-Lebensraum: Die Altvögel benötigen feuchte Böden zum Stochern nach Würmern. Die Jungvögel finden ihre Insektennahrung auf blütenreichen Wiesen und Weiden. Von den Schutzmaßnahmen für die Uferschnepfe profitieren also auch viele andere Tier- und Pflanzenarten.

