Kopfbaumkartierung

Karte Kopfbäume zwischen Emmerich, Rees und Kalkar
Kopfbäume (grün) zwischen Emmerich, Rees und Kalkar

Im Projektgebiet zwischen Rees, Emmerich und Kalkar wurden in den Wintermonaten 2014 und 2015 alle Kopfbäume erfasst. Jeder Kopfbaum wurde anhand der folgenden Merkmale beschrieben:

Baumnummer, Baumart, Stammdurchmesser,  Durchmesser der Zweige, Spalten, Höhlen, Beeinträchtigungen

Ergebnisse

Insgesamt haben wir 12.553 Kopfbäume gezählt!

Im Vergleich mit alten Daten von 1998 zeigt sich, dass die Zahl der Kopfbäume im Projektgebiet in den letzten 17 Jahren um ca. 400 Exemplare zurückgegangen ist.

Zahlenmäßiger Spitzenreiter unter den Kopfbäumen ist die Weide. Mehr als 80 % aller Kopfbäume sind Weiden. Auch Eschen werden häufig zu Kopfbäumen gemacht. Weitaus weniger häufig, aber immer mal wieder zu entdecken, sind Pappeln, Eichen oder Erlen.

Am Durchmesser der Zweige lässt sich der Pflegezustand der Bäume ablesen. Wurden die Kopfbäume lange nicht mehr gepflegt, d.h. geschnitten, haben sie sehr dicke Äste und drohen auseinanderzubrechen. Der Pflegezustand der Kopfbäume im Projektgebiet hat sich seit 1998 nicht wesentlich verändert. Dies ist sehr erfreulich, da sich offensichtlich immer noch viele Freiwillige um den Erhalt dieses wertvollen Landschaftselementes kümmern.

Diagramm Anteile Baumarten im Projektgebiet
Diese Baumarten sind als Kopfbäume im Projektgebiet anzutreffen.