Mitmach-Aktion: Senecio Rupfen im NSG Salmorth mit gemütlichem Ausklang

Referent*in: Verena Busch
Treffpunkt: Martin-Schenk-Straße 15, 47533 Kleve
Gebühr: kostenfrei
Anmeldung: 0 28 51 / 96 33 0 oder info@nz-kleve.de

Wer im Sommer häufiger in der Natur unterwegs ist, Vieh- oder Pferdebesitzer*in ist, kennt es: das Jakobs-Kreuzkraut (Senecio jacobaea). Insbesondere auf Flächen, die zur Heugewinnung genutzt werden, ist die gelb blühende Pflanze nicht gern gesehen. Denn das Jakobs-Kreuzkraut ist eine Giftpflanze. Auf einer Weide wissen es Rinder und Pferde zu meiden, gelangt es allerdings in die Silage, so verliert es seine Bitterstoffe und wird von den Tieren gefressen. Die in der Pflanze enthaltenen Pyrrolizidin-Alkaloide können in entsprechender Konzentration zu Leberschädigungen führen. Breitet sich das Jakobs-Kreuzkraut zu stark aus, so wird die Pflanze schnell zum Problem und muss eingedämmt werden.

Auch wir führen auf einigen Flächen in Zusammenarbeit mit den Landwirten Bekämpfungsmaßnahmen durch, z.B. im Naturschutzgebieten Salmorth. Ganz überwiegend bedeutet das für uns und unsere fleißigen FÖJler*innen und Praktikant*innen: Hand anlegen! Die Pflanzen werden per Hand oder mit einem Unkrautstecher entfernt. Das dauert und ist mühselig, ist aber auch erfolgreich und hat den Vorteil, dass die anderen Pflanzen und Tiere auf den Flächen nicht beeinträchtigt werden, wie es bei einer flächigen Mahd der Fall wäre. Bei dieser Mitmach-Aktion freuen wir uns über rege Beteiligung aus der Bevölkerung. Denn viele Hände schaffen mehr und helfen uns enorm weiter. Natürlich wird auch für das leibliche Wohl gesorgt und eine kleine Stärkung und Getränke stehen bereit. 

 

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