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Der Winter naht: die ersten Wintergänse sind zurück!

Bereits Ende September konnten die ersten Blässgänse gesichtet werden. Mitterweile sind auch schon größere Trupps am Unteren Niederrhein unterwegs.

Bestimmt hat es der ein oder andere in den letzten Tagen schon gehört oder sie sogar gesehen: der erste Teil der arktischen Wildgänse ist zurück am Unteren Niederrhein!

Wir haben die ersten, frühen Tiere bereits Ende September gesichtet, aber nach den günstigen Windlagen der letzten Wochen sind mittlerweile auch größere Trupps unterwegs. Damit beginnt offiziell der Herbst!

Die Blässgänse kommen, wie später auch die Saatgänse und Weißwangengänse, aus ihren Brutgebieten von Nordskandinavien bis Sibirien und fliegen Tausende Kilometer bis zum Niederrhein. Hier finden sie meist den ganzen Winter über frisches Gras. Insgesamt überwintern jedes Jahr etwa 200.000 arktische Wintergänse im Vogelschutzgebiet Unterer Niederrhein zwischen Duisburg und der niederländischen Grenze.

Nicht zu den arktischen Wildgänsen zählen Grau-, Kanada- und Nilgänse. Von denen waren auch zuvor schon größere Trupps an Land und im Wasser zu beobachten.

Graugänse sind heimisch und brüten bei uns in der Region und überwintern auch hier. Nil- und Kanadagänse sind von uns Menschen eingebürgert worden und brüten und überwintern mittlerweile ebenfalls bei uns.

Besonders schön: auch unsere Lieblingsblässgans mit der skurrilen Ring’nummer‘ FKK ist wieder da. Sie ist mittlerweile stolze 19 Jahre alt und konnte am Wochenende auf ihrer Lieblingsfläche zwischen Bienen und Millingen beobachtet werden. Vielen Dank an Harald, der uns wieder mit dem traditionell-unscharfen Spektiv-Foto versorgt!

Zum Schluss noch ein Exkursionstipp: Wer mehr über die Wintergänse erfahren möchte, kann das bei unserer Wildgansexkursion am 21. November. Nach einem kurzen Vortrag fahren wir gemeinsam zu Fraß- und Schlafplätzen. Mehr Infos zu den Wildgänsen am Niederrhein findet man auch hier.

Die Blässgans mit der Ringnummer FKK ist wieder gesichtet worden.

Die Blässgans trägt den Halsring "FKK". Foto: Harald Ernst