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Vorfrühlings-Arbeiten im Grünland - Untere Nuthseen
Bevor die nächste Saison losgeht und wieder alles gleichzeitig passiert, haben wir die ersten Arbeiten im Grünland erledigt.
In den Unteren Nuthseen wurden die sichtbaren Rosetten des Jakobskreuzkrauts von Hand ausgestochen. Auf Weideflächen meiden Rinder 🐄 die giftige Pflanze zwar aktiv, es muss aber ein ausreichendes alternatives Futterangebot da sein. Auf kleinen Flächen mit großen Vorkommen des Jakobskreuzkrauts kann es also dennoch zur Gefahr von Vergiftungen kommen. Das bei uns ab Mitte Juni blühende Kraut kann mehrere 10.000 Samen pro Pflanze produzieren und wird deshalb in der beweideten Fläche des Naturschutzgebietes Untere Nuthseen an seiner Ausbreitung gehindert. Nicht vergessen werden darf dabei, dass das Jakobskreuzkraut eine wichtige Nahrungsquelle für viele Insekten 🐛🦋darstellt und damit eine hohe Bedeutung für die Biodiversität hat. Eine Ausrottung der heimischen Pflanze ist deshalb nicht gewollt.
Wer sich einen Eindruck von den Unteren Nuthseen verschaffen möchte, findet hier ein Video mit Infos zu dem Gebeit.




